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Reflexive Professionalisierung Handbuch der Erwachsenenbildung Einführung in die Erwachsenenbildung Handbuch Theorien der Weiterbildung

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Einführung in die Erwachsenenbildung

1. Erwachsenenbildung in der Wissensgesellschaft

Warum? Gesellschaftliche und soziale Verhältnisse - Finale Perspektive

Warum Erwachsenenbildung in unserer Gesellschaft eine zunehmend größere Relevanz beanspruchen kann - gesellschaftliche Entwicklung (neue Technologien, Ende des Berufs, Halbwertzeit des Wissens, neue Wertigkeit von Wissen, Wissen und soziale Ungleichheit); von kompensatorischer Erwachsenenbildung zur antizipatorischen EB, Universalisierung und Entgrenzung, von der Erwachsenenbildung zu lebensbegleitenden Bildungsanlässen

2. Theorie in der Erwachsenenbildung

Wie? - Beobachtungsverhältnisse und Konstruktionsweisen - Kausale und Konsessive Perspektive

Von der Aufklärung zur Abklärung: Bildung, Qualifikation, Konstruktion; Funktion der Erwachsenenpädagogik (Reflexion, Kritik), Erwachsenenbildung (Realität) und Erwachsenenpädagogik (Konstruktion), aktuelle Beobachtungsweiscn von Erwachsenenbildung, zum Theorieverständnis: Rekonstruktion stattgehabten Handelns, prospektive Entwurf des Neuen, Funktion, Aufgaben und Möglichkeiten einer Theorie der Erwachsenenbildung

3. Orte der Erwachsenenbildung

Wo? - örtliche und räumliche Verhältnisse - Temporale und Lokale Perspektive

Erinnerung an die historisch relevanten Institutionalisierungen (Vormärz, Vereine, Lesegesellschaften, politische und religiöse Bewegungen, proletarische, bürgerliche und feministische Öffentlichkeiten, alte und neue Richtung, Arbeitsgemeinschaft, Volkshochschulbewegung, gewerkschaftliche Bildungseinrichtungen, zentralistisch, totalitäre Orte der EB im Faschismus, Reeducation, mitbürgerliche Wende, Wiedergewinnung individueller Bildungsorte (Gutachten des dt. Ausschuß 1960), Bildungskatastrophe und -expansion, große Institutionalisierungswelle der EB: WB als vicrtc Säule des Bildungswesens, Systematisierung der Lernorte, Verrechtlichung (Weiterbildungsgesetze der Länder), Baukastensystem, Formalisierung/Zertifizierung (am Vorbild der Schule), Entdeckung der Betriebe, Verwaltungen, öffentlich-rechtliche Räume als Orte der 'Weiterbildung', Berufe und Qualifizierungsoffensive (Ende 70er, Anfang 80er Jahre); Entdeckung der Örtlichkeiten in der Lebenswelt für die Erwachsenenbildung (Stadtteil, Bürgerinitiativen, soziale Bewegungen, Ökologienischen), Pluralisierung und Entgrenzung der EH (Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre), Verlust des Zentrums VHS, Einsickern der EB in nahezu sämtliche Organisationen und Alltagspraxen des täglichen Lebens

4. Akteure in der Erwachsenenbildung

Wer? - Beziehungsverhältnisse - Konditionale Perspektive

Frühe Selbstbildungsaktivitäten (zur Subjektwerdung des Lernenden), zur Konstitution der Dualität von Lehrenenden und Lernenden in der EB (Lehrer-Schülerverhältnisse, Dozenten-Teilnehmerverhältnisse, Trainer-Traineeverhältnisse, Anbieter- Adressatenverhältnisse, 'Verkäufer'-Kundenverhältnisse, wechselseitige Moderatorenverhältnisse): Kommunikation und Interaktion unter Anwesenden, Problem der Professionalisierung, Rollenwandel des pädagogisch Handelnden in der EB, veränderte mikro- und makrodidaktische Aufgaben und Kompetenzen, Wissen und Können, zunehmende Auflösung des Prinzips Kommunikation unter Anwesenden, Vorhersehen, Planen und Arrangieren von Lerngelegenheiten für andere.

5. Lernformen in der Erwachsenenbildung

Was? - Aneignungverhältnisse - Modale Perspektive- (Art und Weise)

Lernen als Elementarbildung, Alphabetisierung, Lernen als demokratische Bemächtigung, Widerstand gegen Bildung, humanistisch- idealistische Lernbemühungen, Lernen als proletarische Bewußtseinsbildung, Lernen als Kompensationsprogramm für Erwachsene, Lernen und Leben (Wandervogel, Volksgemeinschaft), erste Formen der Technisierung von Lernen (Behaviorismus), Lernen als Qualifizierung (Schlüsselqualifikation, Tools, Lernen als Mittel der Beherrschung der Wirklichkeit), programmierter Unterricht (F. v. Cube), Wandel von der stofflich-inhaltlichen Seite des Lernens zur lebensweltlich-biographischen Frage nach der Form des Lernens, Lernen und Erfahrung, Lernen und Identität, Lernen und Sozialisation, Lernen als Nabelschau (Gruppendynamik), Lernen als biographisches Aneignungsprojekt von multiplen Wirklichkeiten, selbstgesteuertes Lernen, Lernen im Zeitalter der IuK-Technologie und Internet (Chat-Room,Teleteaching etc.).

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